ChöreOrch WK015

Einmal mehr bewies der gefüllte Saal des Konzert- und Ballhauses „Neue Welt“ – die Weihnachtskonzerte des Clara-Wieck-Gymnasiums sind ein Zuschauermagnet. So auch die 24. Auflage, die aufgrund des großen Zuspruches 2014 diesmal am 16. und 17. Dezember an zwei Abenden zur Aufführung kam. Ein Blick ins Programm verhieß viele vertraute aber auch unbekannte Titel. Doch sowohl gewohnte Melodien als auch die neuen Stücke wurden teils in Fassungen präsentiert, die aus anfänglichem Erstaunen umgehend in Begeisterung und in tosenden Applaus mündeten.

FrauenChor WK015

Nach einem Orgel-Entree, der Nummer acht der „acht kleinen Präludien und Fugen“ von Johann Sebastian Bach, folgte der Auftritt des Frauenchores. Er eröffnete zunächst mit zwei, dem Charakter nach, klassischen Weihnachtsliedern. Mit dem anschließenden schwedischen „Jul jul“, gemeinsam vorgetragen von einer Band, einem Damen-Terzett und den Refrain singenden Frauenchor, zeigte sich erstmals eindrucksvoll die Handschrift des neuen Chorleiters Simon Voigtländer. Dem schloss sich eine moderne Bearbeitung des Klassikers „Maria durch ein Dornwald ging“ an. Die mit Flöte und Violine „erzählend gestaltete Rolle“ ergänzte dreistimmig brillierend der Chor. Auch der Auftritt eines Quartetts mit zusätzlichem Solo, die erneut etwas poppig in Szene gesetzte Band und eine kleine, durch Männerstimmen komplettierte Chor-Besetzung eroberten mit ihren Darbietungen im Nu die Herzen der Gäste. Dazwischen exzellentes besinnliches und flottes Gitarrenspiel. Bereits mit diesem Part des Frauenchores hatte Voigtländer überzeugend den Weihnachts-Ohrwurm „Vorfreude, schönste Freude“ als sich durchziehendes Motto auf die Bühne gebracht.

KiChor WK015

Ähnlich weiterer Zeilen genannten Liedes (Kinderstimmen leise, leise, üben manche frohe Weise) präsentierte sich der Kinderchor. Mit klarer und heller Stimmenvielfalt und einem Mix aus deutschen und ausländischen Stücken (Noël Nouvelet; The holly and ivy girl) untermauerte auch er, dass sich das „leise leise Üben“ vollends gelohnt hatte. Nicht nur für jeden Titel, sondern auch während des Abgangs spendete der Saal fleißig Applaus.

Überraschungen gab es, als der Gemischte Chor seinen Programmteil absolvierte. Es begann mit „Amezaliwa“, dem Temperament von der ostafrikanischen Küste. Die Akteure auf der Bühne hatten keine Mühe, die mitreißenden Rhythmen von der Bühne ins Rund zu transportieren. Als sich jeder schon aufs innerliche Mitsingen oder -summen von „Oh du Fröhliche“ eingestimmt hatte, gab’s eine völlig unerwartete, funkig daherkommende Version und vor der Pause dafür sogar stehende Ovationen und Zugabe-Rufe.

GemChor WK015 

Stehend klatschend belohnten Parkett und Ränge auch das Jugendsinfonieorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums, auch zu großen Teilen mit CWG-Schülern besetzt, für sechs Stücke aus den beiden Carmen-Suiten. Vielfach verwendet, waren diese Titel dem Publikum aus Filmen oder anderen Aufführungen wohl bekannt und fügten sich musikalisch nahtlos an den ersten Konzertteil an. Nochmals betraten die Chöre abschließend die Bühne. Mit der ungestüm-fröhlichen Melodie „Ding! Dong! Merrily on High“ ging´s dem Ende mit „Kommet ihr Hirten“ zum Mitsingen für alle entgegen. Frenetisch gefordert, bildete die nochmals vorgetragene Funk-Variante von „Oh du Fröhliche“ den Abschluss.  red

 

 



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